Wer war denn überhaupt schon einmal in Afrika? So richtig mittendrin im wahren Leben. Und damit jenseits abgezäunter Urlaubsresorts, in denen für eine gut betuchte Schar verwöhnter Urlauber ein touristischer „Traumstoff“ aufgeführt wird, der den Blick auf die eigentlichen Schönheiten dieses großen und großartigen Kontinents eher versperrt.

Landschaft, Tierwelt, Natur – Afrika ist so reich, aber der größte Reichtum sind seine Menschen: Sie vermitteln durchweg ein anderes Lebensgefühl als wir es kennen und wie wir es als unser Ideal angenommen haben. Afrika – das ist auch ein lebendiger Gegenentwurf zu unserer funktionellen und angeblich perfekt funktionierenden Alltagswelt. Afrika eröffnet ganz andere, neue und ungewöhnlich reizvolle Gesichtspunkte. Die besondere Schönheit zu entdecken, ihr Raum zu geben, sie zu verbreiten – hintergründig auch ein Anliegen von Fabulous Collective.

Unser Leben scheint geordnet und wird dabei mehr und mehr bestimmt von automatisierten Prozessen. Unsere ökonomischen Erfolge verleiten dazu, rationale Betrachtungsweisen zum alleinigen Maßstab in aller Welt zu erheben. Aus diesem Blickwinkel und mit großem Abstand betrachtet liegt Afrika für die meisten im negativen Bereich, auf der Schattenseite. Für viele Weiße, die schwarz sehen bei einer Vielzahl vermeintlich unüberwindbarer Probleme, gilt Afrika als abgehängter Kontinent. Fabulous Collective hat diesen wenig hilfreichen Gedanken eine Menge entgegenzusetzen: Ideenreichtum, Initiative, ein gemeinsames Zusammenspiel, Mut etwas zu unternehmen, Bereitschaft voneinander zu lernen, Beharrlichkeit ein Vorhaben durchzusetzen und handwerkliches Können in einer eigenen kleinen Manufaktur. Und vor allem Vertrauen in eine von gegenseitigem Respekt getragene Zusammenarbeit zwischen Afrika und Europa. „Marshallplan mit Afrika“ (BMWZ)

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